Introvertiert führen …

Geht das? Gibt’s das? Susan Cain korrigiert eindrucksvoll das Bild, das wir uns von Leadership und ihren Proponenten machen. Das sind doch die Lauten, Impulsiven, Extrovertierten, die auf die Bühne springen und jedes Mikrofon an sich reißen, das man ihnen reicht? Das sind doch die, an deren Lippen wir hängen, wenn sie uns ihre Geschichten erzählen – vom Abenteuer Wirtschaft und ihrem Heldenmut? Ja, ja – das sind sie. Und sie sind so zahlreich, weil viele HR-Abteilungen einseitig genau nach diesen Archetypen suchen.

Die Frage ist, um welchen Preis sie so sind, wie sie sind und was dabei auf der Strecke bleibt. Das Zuhören zum Beispiel, das Hineinspüren, das Ausgleichen, das Wachsenlassen. Wir reden heutzutage viel vom “Storytelling” und viel zu wenig vom “Story Listening” als Leadership-Kompetenz. Vom Leader als Gärtner, der für die Rahmenbedingungen sorgt, dass sich andere entfalten können.

Hier finden Sie eine Gelegenheit dazu. Hören Sie?

Unsere Leseempfehlung dazu:
Susan Cain: Still. Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt

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