Das Ende der Tyrannei?

Auf vielen gesellschaftlichen Gebieten erleben wir in Deutschland den Beginn einer neuen Phase – des posttyrannischen Zeitalters. Es zeichnet sich dadurch aus, dass den Alligatoren das Lächeln vergeht und der Lebensraum abhandenkommt.

– Die Zeit Nr. 17/2015

Stefan Willeke schlägt in seinem Leitartikel „Alligators Ende“ die Brücke zwischen Automotive und Fußball, zwischen Ferdinand Piëch und Jogi Löw und – hier wird es spannend – zwischen Alligator und Wüstenspringmaus. Letztere sind friedlich, agil und bleiben das auch bei Hitze, führt er aus. Das Protzen eines charismatischen Anführers kostet nicht so viel Kraft, wie der zähe Versuch ein System leise von innen zu verändern. Führung auf Augenhöhe zahlt sich jedoch offensichtlich aus – wer im Fußball 7:1 gewinnt, braucht nicht darüber streiten wer verloren hat. Dabei sei gerade Fußball eine Domäne, in der das viele Testosteron vor allem Durchsetzungskraft erfordert. Es geht auch anders, und das lässt hoffen. Piëch steht hier für den Prototyp einer Ära, die offensichtlich zu Ende geht. Um noch einmal aus dem Artikel zu zitieren:

Führung ist auch Abkehr von überholten Gewohnheiten und kein anderes Wort für Herrschaft.

 

 

 

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